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‘A system of vast circumferences circling round the minute neighbouring points of home’ – An Ecocritical Approach to Edward Thomas’ England

by Pesch Chris

The aim of this thesis consists in reading the poetry of Edward Thomas from an ecocritical perspective. As a lover of nature who died in World War I, his views on England, the country he felt he had to defend, are of particular interest when approaching his poetry.

The thesis is divided into six chapters, each looking at different aspects related to an ecocritical study of his poetry about England: the history of the pastoral mode and the English countryside in the first two chapters, the relations between the non-human and human in the third and fourth, and ultimately the roles of place, dwelling and home in the final two. In all of these chapters, close readings of Thomas’ poems are complemented by references to relevant ecocritical theories and related poets’ writings.

The conclusion will illustrate whether Edward Thomas’ poetry presents a uniform vision of England as a place of dwelling and existence, and consider to what extent his ideas may still be relevant today.

Bis an die Grenze des Sagbaren. Äußerungsformen des Unaussprechlichen im Werk Heinrich von Kleists

by Petit Anne

In der vorliegenden Arbeit wird es mir in erster Linie darum gehen, die These zu belegen,
dass Kleist, gleichwohl als Dichter an die restriktiven Ausdrucksmöglichkeiten der Sprache
gebunden, mittels seiner emphatischen dichterischen Ausdruckskraft vehement versucht,
gegen diesen Umstand „anzurennen“, indem er gezielt das Versagen (und die Ohnmacht)
der Sprache an den Höhe- und Wendepunkten seiner Dichtung zelebriert und ihm somit
semantische Relevanz verschafft.
Kleist vertritt die Auffassung, dass das unbedingte Gefühl nur unbefriedigend im
subjektiven Postulat zum Ausdruck kommt, und so lässt er das Gefühl mit Vorliebe objektiv
aus der Gestaltung hervortreten; dies geschieht oft jenseits der Sprache, sei es im
bedeutungsschweren Schweigen, in Äußerungsformen des halbsprachlichen Sagens, in
Auslassungs- und Wortstellungsfiguren oder in der bildlichen Geste einer Gebärde.
Komplementär zu der Klärung des Kleistschen Sprachverständnisses sollen im
ersten Teil dieser Arbeit – in Auszügen – wesentliche Interferenzen zu zeitgenössischen
Sprachdiskursen der Romantik nachgezeichnet werden, um auf diese Weise Kleists Poetik
der emphatischen Unaussprechlichkeit innerhalb der zeitgenössischen sprachkritischen
Diskurse angemessener situieren und kontextualisieren zu können. Zudem werde ich
versuchen zu belegen, dass man Kleists „Anrennen gegen die Grenzen der Sprache“
durchaus in die Nähe von modernen Paradigmen rücken kann, indem ich Parallelen zu
Wittgensteins Sprachphilosophie aufzeige.
Im zweiten Teil der Arbeit wird es mir dann vor allem darum gehen, Kleist als Dichter
der Extreme und der Emphase zu präsentieren, da sein sprachlicher Gestaltungsspielraum
stetig zwischen dem verstummenden, ohnmächtigen Ausdruck und dem volatilen,
mäeutischen Charakter der Sprache oszilliert. Der zweite Teil dieser Arbeit wird darüber
hinaus auch verstärkt den Fokus auf die emphatische Aufwertung der Körpersprache und
somit auf den Ausdruck des Unsagbaren in der Gebärde legen. In diesem Kontext wird unter
anderem der individuellen, facettenreichen poetischen Konzeption der Ohnmacht in den
Kleistschen Texten und ihrer damit verknüpften Bedeutung als einem poetischdramaturgischen
Symbol Rechnung getragen.
Der deskriptiv geartete erste und zweite Teil der Arbeit dienen als Grundlage für die
sprachsystematische Betrachtung im analytischen dritten Teil. In diesem zentralen Teil der
Arbeit wird vorrangig im Rahmen einer sprachlichen Analyse dem elementaren Phänomen
der Kleistschen Dichtung Rechnung getragen, dass die Macht der Kleistschen Sprache just
eben im Versagen und der Ohnmacht der Sprache an den Höhe- und Wendepunkten der
Dichtung ihren Ausdruck findet.
Die abschließende Synopse der sprachlichen Analyse und der Ausblick werden
schließlich die These untermauern, dass das eigentliche Wesen der Kleistschen Poesie in
einer emphatischen Veräußerung des Unaussprechlichen kulminiert, die über die Grenzen
des Sprachlichen hinausweist.

Elaboration d'un cours « d'économie politique » pour la classe de 10B du Lycée Schengen

by Raus Marc

Le but de la recherche consiste dans la conception d'un premier cours en économie
reconnu pour le Lycée Schengen. Le régime linguistique spécifique allemand ainsi
que l'instruction de l'économie en trois années au lieu de quatre comme au
Luxembourg nécessitent des cours spécialement constitués pour le Lycée
Schengen. Jusqu'à ce jour, aucun cours officiel ne se trouve dans « Horaires et
Programmes » pour l'établissement. Afin que les élèves soient au mieux préparés
lors de la participation aux examens de fin d'études secondaires générales en classe
de 12B, une base doit être posée en classe de 10B. La présente proposition de
cours fournira aux enseignants et aux élèves un support adapté à leurs besoins.
Pour réaliser un cours adapté aux besoins des élèves concernés, un important travail
préliminaire, portant sur le choix de la structure du cours et des méthodes
pédagogiques employées, est demandé. Lors de la conception du travail, j'ai eu
recours à de nombreuses études et ouvrages concernant les éléments à considérer
pour l'élaboration d'un cours. Au delà de l'intégration de la partie purement théorique,
je me suis concentré sur l'incorporation des éléments pratiques dans le cours. Ainsi,
de nombreux choix au sujet des démarches pédagogiques et de la structure du
contenu ont contribué à la réalisation du cours.

Suchtprävention in der Sekundarstufe 1

by Pint Manon

Die Intention der Arbeit ist es, die Suchtprävention als Teil der
Gesundheitsförderung und der Persönlichkeitsentwicklung in den
alltäglichen Unterricht einfließen zu lassen, insbesondere in das Fach
„Vie et Société – Leben und Gesellschaft“, das sich mit wichtigen
Sinnfragen des Menschseins und Zusammenleben beschäftigt und die
SchülerInnen zu einer kreativen Lebensgestaltung befähigen soll.
Der theoretische Teil der Arbeit beschäftigt sich mit allgemeinen
Konzepten der Suchtprävention wie z.B. das Konzept der
Salutogenese und des Kohärenzgefühls von Aaron Antonovsky. Die
verschiedenen Beratungs- und Therapieeinrichtungen, deren
Hilfsangebote sich an die hier angesprochene Zielgruppe von
Jugendlichen richten, werden vorgestellt und erläutert. Der praktische
Teil erarbeitet Vorschläge, wie die Umsetzung der Suchtprävention im
Fach „Vie et Société – Leben und Gesellschaft“ mithilfe verschiedener
Kompetenzen des Philosophierens ausgestaltet werden kann, sodass
die SchülerInnen Strategien und Handlungsinitiativen entwickeln, die
ihnen helfen schwierige Lebensphasen zu bewältigen.
Einerseits fördern die Unterrichtseinheiten der Aufklärungsarbeit und
Wissensvermittlung über Suchtmittel und Suchtverhalten und bieten
gleichzeitig Raum und Zeit für Schülerfragen. Anderseits richtet sich
der Fokus auf den Schüler selbst. Mit Hilfe von handlungsorientiertem
Unterricht und verschiedenen Denkanstößen und Impulsen, sollen die
SchülerInnen zur Reflexionsarbeit angeleitet werden. Die
Persönlichkeitsentwicklung, die Stärkung des Selbstbewusstseins
sowie die eigene Meinungsbildung stehen im Mittelpunkt der Arbeit mit
dem Ziel die SchülerInnen zu mündigen Mitgliedern der Gesellschaft
zu machen.

Möglichkeiten zur Qualitätsentwicklung und -optimierung von Förderklassen

by Kmec Aline

Der erste Teil dieser Qualifikationsarbeit betrachtet die Ausgangsproblematik und die bisherige Forschung zu der Thematik. Hier werden die verschiedenen Ebenen beleuchtet, auf denen frühzeitige Schulabbrüche Folgen mit sich bringen. Dabei werde ich sowohl auf die Folgen für die Betroffenen als auch auf diejenigen für die gesamte Gesellschaft eingehen.
Nach dieser theoretischen Einführung wird das Thema in einem nächsten Teil auf die Praxisebene im Großherzogtum Luxemburg heruntergebrochen, wo ich die Entstehung von Förderklassen in Luxemburg, den sogenannten Mosaikklassen, skizziere und anhand von statistischen Daten Einblicke in die seitdem erzeugten Resultate gebe.
Der dritte Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeptarbeit des Praxismodells im Lycée Technique d’Esch-sur-Alzette „Classe Relais“, wobei hier auch Fallbeispiele vorgestellt und untersucht werden.
Die in den Jahren 2008/2009 bis 2014/2015 erzielten Ergebnisse der Classe Relais, d.h. Statistiken zu den betreuten Schülern auf der einen Seite und Feedback von Lehrern und Direktionsmitgliedern auf der anderen Seite, werden in einem vierten Teil analysiert.
Im fünften und letzten Teil dieser Arbeit werden Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen gezogen. Folgende Fragen werden hier beantwortet: Wie sind auf nationaler Ebene die Effekte, welche die Mosaikklassen bei den betroffenen Schülern haben, zu beurteilen und welche Empfehlungen für zukünftige bildungspolitische Entscheidungen folgen hieraus? Welche Erkenntnisse hat die Analyse der verschiedenen Konzeptelemente, die in der Classe Relais des LTE getestet wurden, geliefert? Welche Schlüsse können aus den Befragungen von Lehrern und Direktionsmitgliedern aus dem LTE gezogen werden?

Das Benzin-Motorregelungssystem eines modernen Kraftfahrzeuges

by Dohm Joël

Zielsetzung der Automobilbranche: Ottomotoren mit relativ geringem Hubraum, mit ähnlich hohen Leistungen wie herkömmliche Saugrohreinspritzungen mit größerem Hubraum, zu entwickeln.
Diese Projektarbeit schneidet dieses Thema an. Die Lerninhalte berufen sich auf ein Fahrzeug, welches zum Teil für den Beginn eines raschen Wandels der Benzin-Motoren-Generationen verantwortlich war. Nicht nur die Ingenieure und die Automobilbauer müssen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, sondern auch der After-Sales-Markt muss sich stets anpassen. Das ist für die Autowerkstätten stets eine große Herausforderung und ein sehr kostspieliges Thema, damit die Kundenerwartungen immer erfüllt werden können.
Diese Arbeit richtet sich an die heranwachsenden Mechatroniker, die sich entwickeln möchten und sich mit der Herausforderung der neuen Benzin-Ottomotoren auseinandersetzen wollen. Das nötige Know-How wird hierbei auf eine vereinfachte Art und Weise vermittelt und ermöglicht den Lernenden ihre Fähigkeiten zu prüfen sowie weiterzuentwickeln.

Praxisorientierte Einführung in die Fahrzeugtechnik für angehende Fahrerlaubnisprüfer

by Kneip Marc

Einleitung und Zielsetzung
Nach meiner 2-jährigen erfolgreich bestandenen Probezeit im CNFPC musste ich mir ein Thema für meinen „Travail de Candidature“ aussuchen. Hierfür hatte ich mir als Ziel gesetzt, dass es sich um eine pädagogische Arbeit handeln soll, die einen Mehrwert für die Lernenden, meinen Arbeitgeber und mich selbst bringt. Zur etwa gleichen Zeit wurde mir mitgeteilt, dass ich in naher Zukunft einen Kurs „Einführung in die Fahrzeugtechnik“ für angehende Fahrerlaubnisprüfer unterrichten solle. Somit war das Thema für meine Arbeit recht schnell entschieden: „Praxisorientierte Einführung in die Fahrzeugtechnik für angehende Fahrerlaubnisprüfer“. Ziel dieser Arbeit ist es einen auf die angehenden Fahrerlaubnisprüfer abgestimmten, praxisorientierten Kurs mit didaktischem Material auszuarbeiten.
Vorgehensweise
Zuerst werden theoretische Aspekte zum praxisorientierten Unterrichten in der Erwachsenenbildung erläutert. Anschließend wird ein praxisorientierter Kurs ausgearbeitet mit dem dazugehörigen didaktischen Material und Lernaufgaben. Die Einarbeitung in die fachspezifischen und physikalischen Grundlagen der Fahrzeugtechnik wurde im Rahmen dieser Arbeit nicht dokumentiert. Um den Förderkreislauf (Informieren – Planen – Entscheiden – Ausführen – Kontrollieren – Bewerten) zu komplettieren, hätte ich den Kurs „Praxisorientierte Einführung in die Fahrzeugtechnik“ gerne vor Abgabe dieser Arbeit noch mal in meiner endgültigen Fassung unterrichtet, aber es war keine weitere Ausbildung für Fahrerlaubnisprüfer in absehbarer Zeit geplant.
Schlussfolgerung
Da ich den hier präsentierten Kurs in dieser letzten Fassung noch nicht unterrichten konnte, sind leider keine Fakten und Erfahrungen vorhanden, um eine aussagekräftige Schlussfolgerung zu ziehen. Die hier ausgearbeitete Struktur des Kurses benutze ich jedoch auch in einem anderen Kurs zur Ausbildung von Fahrzeugprüfern. In dem Kurs waren meine Erfahrung und das Feedback der Lernenden sehr positiv, was mich zuversichtlich stimmt, dass der hier ausgearbeitet Kurs auch die Teilnehmer anspricht. Persönlich bin ich der Auffassung, dass es mir in der endgültigen hier präsentierten Form gelungen ist, die eher theorielastige Grundlagen der Fahrzeugtechnik sehr praxisnah mit Bezug zum Autofahren zu gestalten.

„Autonomie“ – Ein Modewort oder eine konkrete Antwort auf ein wachsendes Bedürfnis nach Schulprofilierung?

by Schloesser Alexis

Der Begriff der Autonomie ist aus dem aktuellen pädagogischen Diskurs nicht
mehr wegzudenken. Einerseits also ein vermeintliches Modewort der Pädagogik,
andererseits der Ruf nach mehr Freiheiten im Bildungswesen, der doch allzu oft
in den weiten Gängen der Schulbürokratie verhallt.
Wenn es um die Autonomie des Schülers geht, so ist schnell der Konsens
gefunden, dass es hier einer konsequenten Förderung bedarf. Steht aber die
Autonomie der ganzen Schullandschaft und im Speziellen der einzelnen
Sekundarschulen zur Debatte, so ist, trotz aller Bemühungen des aktuellen
Bildungsministers, der Zwist zwischen den Vertretern eines freiheitlichdezentralen
Schulsystems und den Verteidigern des staatlich geregelten,
zentralistischen Bildungswesen noch immer an der Tagesordnung.
Die vorliegende Arbeit will den Diskurs um „Ënnerschiddlech Schoulen fir
ënnerschiddlech Schüler“ um einige Ideen bereichern. Aus der gewonnenen
Einsicht heraus, dass das wachsende Bedürfnis nach mehr Schulprofilierung
unweigerlich zu einer immer stärker werdenden Forderung nach mehr
Selbstbestimmung der Schulen führen muss, werden in dieser Arbeit die
unterschiedlichen Aspekte der eigenverantwortlichen Schulentwicklungsmöglichkeiten
im luxemburgischen Schulwesen kritisch diskutiert.
Hierzu werden zunächst die theoretischen Grundlagen und Triebkräfte der Idee
einer „selbstständigen Schule“ vorgestellt. Anschließend wird das Konzept der
Schulprofilierung im Zuge des immer stärkeren Wettbewerbs der Schulen um die
„Ressourcen“ Lehrer und Schüler dargelegt. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auch
auf der notwendigen Klärung von Zusammenhängen und Verknüpfungspunkten
dieser beiden Politikideen.

SYMBIOSE VON LITERATUR UND MEDIENKUNDE IM DEUTSCHUNTERRICHT

by Gressnich Patrick

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, mittels Literarturverfilmungen Jugendliche in der Mittelund
Oberstufe des EST sowohl im Bereich der visual literacy zu fördern als auch literarische
Methoden für das Verstehen und Interpretieren von Ganzschriften zu schulen. Der Film wird im
Curriculum des EST immer noch vernachlässigt, obwohl mittlerweile feststeht, dass AV-Medien
Schriftliteratur als Sozialisationsmedium von Jugendlichen abgelöst haben. Allerdings bleibt ein
sinnvoller Unterricht zum Medium Film im luxemburgischen Schulsystem fächerübergreifend eine
Ausnahme, sodass auch die positiven Eigenschaften der Filmanalyse unerkannt bleiben. Dabei
kann v.a. der Literaturunterricht vom Film profitieren. AV-Medien sind literarisch organisiert,
genauso wie die Methoden zu ihrer Erschließung und Entschlüsselung. Kinematographisch lässt
sich feststellen, dass v.a. das Genre der Literaturverfilmung geradezu “en vogue” ist. Für den
Unterricht heißt dies, dass der Film zum Köder wird, mit dem der Lernende zum Umgang mit
literarischen Werken geführt wird. Die motivationssteigernde Wirkung audiovisueller Medien wird
demnach genutzt, um bei Lernenden literarische Kompetenzen zu fördern. Die vorliegende Arbeit
dokumentiert somit den Versuch, im Deutschunterricht der Mittel- und Oberstufe des EST eine
Symbiose zwischen Literatur und Medienkunde zu schaffen. Diese Kombination, davon geht der
Verfasser aus, kann in vielerlei Hinsicht als gewinnbringender eingestuft werden als ein klassischer
Literaturunterricht.
Der vorliegende Travail de candidature ist in drei Teile gegliedert. Ein erster Bereich widmet sich der
Medien- und Filmdidaktik, wobei ein Hauptaugenmerk auf der visual literacy liegt, die als
Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts gilt. Gleichwohl wird der Film als potentieller
Unterrichtsgegenstand bekräftigt, indem sowohl seine sprachlichen als auch seine literarischen
Kapazitäten erfasst werden. Ein filmanalytischer Schwerpunkt wird im zweiten theoretischen Teil
gelegt. Mit Bezug auf Werner Faulstichs „Grundkurs Filmanalyse“ wird eine Herangehensweise
für das Arbeiten mit Filmen aufgezeigt, auf die schulische Situation übertragen und somit der
Rahmen für die spätere Arbeit gelegt. Faulstichs Arbeitsweise verleiht der Filmanalyse ein
wissenschaftliches Vorgehen und befreit die zu erreichenden Ergebnisse dadurch ihrer
Subjektivität. Der abschließende Teilbereich tangiert den Unterricht selbst. Er beschreibt und
reflektiert zunächst die Sequenz zu Suzanne Collins Die Tribute von Panem sowie Gary Ross’
Verfilmung des ersten Bands der Romantrilogie und gibt schließlich einen offengehaltenen
Vorschlag, Martin Suters Roman Die dunkle Seite des Mondes sowie Stephan Ricks gleichnamige
Verfilmung nach den im Vorfeld erarbeiteten Prinzipen im Unterricht einzusetzen. Die
Abschlussreflektion unternimmt mit kritischem Blick schließlich den Versuch, Lösungen
6
aufzusuchen, anhand derer die Symbiose von Literatur und Medienkunde im Deutschunterricht
förderlicher umsetzbar ist.
Es bleibt noch anzumerken, dass der theoretische Teil den Versuch darstellt, das Medium Film in
seiner Breite zu erfassen und abzudecken, und geht dadurch stellenweise über die praktische
Umsetzung hinaus. Dadurch bietet diese Arbeit jedoch eine theoretische Grundlage für eine
wei

« Cours de statistique pour les classes de 7e a 2e - d’une introduction a un tableur vers la formalisation mathe matique »

by Thomé Jill

Le travail est divisé en deux grandes parties. La première partie est constituée de recherches et d’analyses. On a commencé les recherches par une analyse des programmes de mathématiques actuels des différentes classes de l’enseignement secondaire au Luxembourg afin de voir quelles sont les compétences des élèves en statistique à la fin de leurs études secondaires. D’une part cette analyse est basée sur les programmes officiels publiés par le Ministère de l’Education National, d’autre part, un sondage auprès des enseignants de mathématiques a aidé à confirmer nos suppositions, que les chapitres de la statistique ainsi que du calcul des probabilités sont les deux chapitres souvent ou bien négligés par manque de temps ou bien non pas toujours traités comme prévu par le programme officiel.

En comparant les programmes officiels aux manuels scolaires, on a remarqué que les chapitres de statistique au programme ne figurent pas toujours dans les manuels au choix. Dès lors, dans ce cas, ils devraient être traités hors manuel.

Dans un second pas, on a analysé les programmes des voies d’études aux universités préférées des étudiants luxembourgeois afin de voir quels sont les prérequis en statistique attendus des étudiants au début de leurs études.

Une dernière analyse, celle des programmes de mathématiques des pays limitrophes ainsi que de celui de l’école européenne a montré que les autres pays, selon les programmes officiels respectifs, mettent plus de poids aux chapitres de statistique et du calcul des probabilités. Pratiquement tous ces programmes analysés, contrairement au programme luxembourgesois, comprennent des éléments de statistique inférentielle.

Les résultats des recherches ainsi que l’évaluation du questionnaire ont montré la nécessité d’un cours de statistique et d’un cours de calcul de probabilités cohérents et continus de la classe de 7e jusqu’en classe de 2e de l’enseignement secondaire. Une grande partie des enseignants sont d’avis qu’il faut un cours de statistiques avec une introduction au tableur Excel afin de transmettre aux élèves les connaissances nécessaires pour la résolution d’exercices et d’activités faisant appel à cet outil informatique.

En tenant compte de tous ces résultats, la deuxième partie du travail consiste en la réalisation d’un cours de statistique pour les classes de 7e jusqu’en 2e de l’enseignement secondaire, complété par une introduction au tableur Excel ainsi que des exercices d’application faisant appel à cet outil informatique. Les solutions de tous les exercices se trouvent à l’annexe de ce travail.

Vu le fait que la statistique et le calcul des probabilités sont de

DÉVELOPPER DANS LE CADRE DU COURS DE FRANÇAIS DES COMPÉTENCES TRANSVERSALES ET DISCIPLINAIRES À TRAVERS UNE ÉTUDE COMPARATIVE DES OEUVRES DE TAHAR BEN JELLOUN ET NABIL BEN YADIR

by Büchler Anne

La recherche du présent travail de candidature portera sur les sciences de
l’éducation. Il s’agira d’aborder dans le cours de français d’une classe du cycle moyen ou
supérieur, l’oeuvre de Tahar Ben Jelloun Le Racisme expliqué à ma fille ainsi que La
Marche, oeuvre cinématographique de Nabil Ben Yadir. Ces oeuvres réaffirment la
nécessité de redéfinir la place de l’Autre dans notre société. Nabil Ben Yadir met en scène
La Marche des Beurs de 1983. L’étude des personnages, des types qu’ils représentent et
des thèmes abordés tels que la haine, la vengeance, la violence et la révolte, mais aussi le
deuil et l’importance de la mémoire collective, rendra plus riche cette analyse.
La visualisation de l’oeuvre cinématographique La Marche de Nabil Ben Yadir
permettra aux élèves de suivre les marcheurs de 1983, ce qui leur facilitera la
compréhension des enjeux historiques. L’analyse comparative amènera systématiquement
les élèves à revenir vers certains extraits du film qui mettront en lumière ou compléteront
des extraits de l’oeuvre de Tahar Ben Jelloun. La séquence sera réalisée sous format iBook
et permettra de guider les élèves dans leur travail sur des documents écrits et audiovisuels.
Renforçant leur autonomie, la tablette permettra de faire des annotations personnelles au
fur et à mesure de la séquence. Un objectif majeur sera de proposer un apprentissage
selon une pédagogie différenciée. Il s’agira de proposer à chaque étape différentes
activités selon différents niveaux de difficulté qui visent toutefois un même objectif. L’élève
sera donc invité à s’autoévaluer tout en choisissant l’activité qui lui semble la plus
abordable.

Le nombre d'or

by Metzler Sandy

Le nombre d’or fascine depuis des siècles aussi bien les mathématiciens que les artistes.

Il a beaucoup de propriétés intéressantes et on le rencontre dans tant de domaines,

que cet ouvrage n’en peut représenter qu’une petite partie. Ce document

essaye de traiter les plus beaux aspects de ce nombre mythique. Après un aperçu

historique du nombre d’or, une brève analyse du contenu de ce travail, à la lumière

des compétences mathématiques de l’enseignement secondaire, est faite. Suit alors

un positionnement de chaque chapitre du cours sur le nombre d’or par rapport aux

programmes de mathématiques en vigueur dans les classes concernées par les différents

chapitres.

La majeure partie de cet ouvrage est consacrée, sur huit chapitres, aux étonnantes

relations du nombre d’or avec la géométrie, l’algèbre et l’analyse. Trois chapitres

traitent la présence du nombre d’or dans la nature, l’architecture et la peinture. Les

annexes proposent d’abord des compléments mathématiques, utiles pour la compréhension

de la partie mathémat

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