Dieses Dokument befasst sich mit der Frage, ob das Fach „Coaching“ sich im LTPES
im ersten Ausbildungsjahr zum Erzieher dazu eignet die persönlichen und sozialen
Kompetenzen der Schüler zu fördern. Die Verfasserin selbst hat während der
Evaluation eine Klasse im Coaching betreut. Neben Fragebögen an die 10 Coaching-
Klassen und deren Coachs, wurden auch persönliche Erfahrungen, während der
eigenen Betreuung einer Klasse in dieses Schreiben mit eingebracht.
In der Einleitung wird dem Leser sowohl der schulische Kontext näher gebracht, als
auch die Entstehung dieser Arbeit erläutert.
Im zweiten Kapitel werden die Begriffe der sozialen und persönlichen Kompetenz mit
Hilfe von Fachliteratur definiert. Des Weiteren wird dem Leser der Begriff „Coaching“
anhand von mehreren Definitionen erklärt, um anschließend die spezielle Form von
„Coaching“ im LTPES zu definieren.
Das dritte Kapitel erklärt die Anfangsphasen des Fachs „Coaching“ im LTPES. Ein
dreijähriges Pilotprojekt wird schlussendlich zum regulären Fach in der Ausbildung
zum Erzieher. Im Schuljahr 2014/2015 hat sich das Fach etwas gewandelt, die
jeweiligen Coaching-Momente werden in diesem Kapitel erklärt.
Wie genau diese Coaching-Momente während des Schuljahres umgesetzt wurden
und welche Auswirkungen diese auf die persönlichen und sozialen Kompetenzen der
Schüler hatten, kann der interessierte Leser im vierten Kapitel wiederfinden. Die
Auswertung geschieht sowohl durch die Schüler als auch durch die Coachs der 10
teilnehmenden Klassen.
Das Aufstellen eines Methodenpools für die Coachs wird im fünften Kapitel
ausführlich dargestellt.
Welche Möglichkeiten bieten auditive Medien in einem modernen Geschichtsunterricht und wie können Oral History, Lieder und Tondokumente in die Praxis umgesetzt werden? Diese Fragestellung stand am Anfang der Arbeit und führte schließlich zu einer in zwei Teilbereiche gegliederte Abhandlung.
In einem ersten Schritt habe ich mich mit der Fachliteratur bezüglich des Stellenwertes der mündlichen Überlieferung in der Historiographie sowie der Didaktik auditiver Medien beschäftigt. Durch die kritische Hinterfragung der Lerntypentheorie und die intensive Beschäftigung mit den Fragen, wie wir hören und lernen, konnten erste Zielvorstellungen betreffend den Einsatz auditiver Medien im Unterricht erläutert werden.
Im zweiten Teil der Arbeit wurden konkrete Unterrichtsbeispiele erläutert, die auf unterschiedlichen Klassen während dem letzten Schuljahr durchgeführt wurden. Mithilfe von Oral History, Liedern und Tondokumenten wurde den Schülern bewusst gemacht, welches Spektrum an Analysemöglichkeiten verschiedene historische Quellen bieten. Gleichzeitig wurde so der allgemeine Umgang mit auditiven Medien erlernt. Die unterschiedlichen Projekte wurden genau beschrieben und durch Schülerantworten und Tondokumente, die sich im Anhang befinden, illustriert und erläutert.
L'importance des classes «mise à niveau» lors des passerelles à un niveau d'enseignement supérieur dans l'enseignement secondaire technique au Luxembourg.
by Jacoby Nora
Le but de ce travail est, à partir de la description quelques exemples de classes «mise à niveau», donc de classes qui, en une ou plusieurs années scolaires, donne la possibilité d'accéder à une classe dans laquelle un élève ne pourrait pas s'inscrire en suivant le cursus scolaire normal, de montrer à quel point ces classes sont importantes dans l'enseignement secondaire technique au Luxembourg, et en particulier de l'analyse de la classe 11CMMAN1 organisée par le Lycée Technique d'Ettelbruck. En outre est proposé un plan d'enseignement pour toutes les branches, mais spécialement pour les mathématiques, de la classe de 11CMMAN, une classe qui permet à des élèves titulaires d'une T1CM l'accès à une 12CG ou CC, en regroupant en une seule année scolaire, les apprentissages dont les élèves ont besoin des programmes des classes de 10CM et 11CM.
La recherche donne des exemples de classes mise à niveau et de leur organisation à l'étranger, notamment en France et en Allemagne, ainsi qu'au Luxembourg, organisées à l'Attert-Lycée Redange (ALR), au Lycée Technique d'Ettelbruck (LTEtt) et à l'École de commerce et de Gestion (ECG). La recherche ne se base pas seulement sur des documents officiels publiés par les ministères, mais aussi sur des bilans d'évolution, ainsi que sur des témoignages d'enseignants de ces différentes classes et sur l'analyse de questionnaires proposés aux élèves de classes mise à niveau.
En conclusion, sont proposés des indications d'organisation de classes «mise à niveau» (admission des élèves, formation de l'équipe pédagogique, la mise à disposition de tuteurs et de cours d'appui) et des recommandations d'évaluation régulière pour savoir à quel point le but du projet pédagogique est atteint. De plus, elle souligne l'importance de valoriser ces classes et de les faire connaître dans tous les lycées.
Pour aider les élèves à réaliser leurs choix de métier et/ou d'études et pour lutter contre l'abandon scolaire les classes mise à niveau sont un moyen efficace.
Ausarbeitung eines Lehrplans für den Karosseriebauer
by Rodrigues Márcio
Nach dem Referendariat war es mir ein wichtiges Anliegen, einen „Travail de candidature“ zu erarbeiten, der konkret mit dem Alltag in der Schule und in dem Betrieb zu tun hat. Einerseits stellte sich heraus, dass es - z.B. auch von Seiten der „Programmkommission“ - das Bedürfnis nach einem Lehrplan gibt, der vermehrt Wert auf den eigentlichen Bereich des Karosserie- und Fahrzeugbaus legt. Andererseits wünschen die Arbeitgeber sich auch Auszubildende, die schon gezielter und besser auf die Bedürfnisse in der Firma reagieren können. Aus diesen Bedürfnissen heraus entstand die vorliegende Arbeit. Sie besteht dementsprechend vorrangig darin, spezifische praktische Arbeiten für die 12. Klasse zur DAP Ausbildung der Karosseriebauerabteilung im praktischen Unterricht „Modul TPCAR“ (Travaux Pratiques Carrosserie) auszuarbeiten.
Während meiner Arbeit am „Travail de candidature“ habe ich mich bei der Firma „Carrosserie Comes & Cie“ in Niederanven, wo ich meine Ausbildung sowie meine Meisterprüfung als Karosseriebauer abgeschlossen habe, erkundigt. Ich wollte sicherstellen, was momentan wie auch in der Zukunft, gezielt vom Karosseriebauer in einer Karosseriebau-Werkstatt verlangt wird.
Beim Arbeitgeber wird der Schwerpunkt der Arbeit auf der Konstruktion, dem An- und Umbau, der Herstellung von Karosserieteilen und dem Schweißen liegen. Daneben wird aber auch der Elektrik sowie der Hydraulik und Pneumatik ein hoher Stellenwert beigemessen. Aus diesem Grund ist das Ziel dieser Arbeit, die Auszubildenden noch besser auf die Anforderungen beim Arbeitgeber vorzubereiten. Die Auszubildenden sollen schon zu einem wesentlichen Teil diese praktischen Arbeiten in der Schule kennenlernen und üben können und nicht erst in dem Betrieb damit konfrontiert werden. Da es den Rahmen der vorliegenden Arbeit jedoch sprengen würde, sind die Bereiche der Hydraulik und Pneumatik nicht Gegenstand dieser Arbeit. Sie konzentriert sich im Wesentlichen auf die Bereiche des Karosseriebaus und der Elektrik.
Die folgenden vier Arbeiten sind deswegen gezielt auf die Konstruktion und die Herstellung von Karosserieteilen ausgerichtet.
- Aufbauecke mit Beleuchtung
- Rahmen mit Schwenktür und Beplankung
- Kasten aus Aluminium
- Unterlegkeil mit Halter
„Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Recht und Gerechtigkeit vom Sturm und Drang bis zur Gegenwart
by Michaux Tania
Zunächst soll in der Arbeit aufgezeigt werden, wie sich Recht und Moral zueinander verhalten und welchen Einfluss die Religion auf die Rechtslehre hatte. Dabei soll erarbeitet werden, wie sich der Rechtsbegriff von der Antike bis hin zur Aufklärung entwickelt hat. Nachdem die Hauptpfeiler der Definitionen von Recht erläutert wurden, soll in einem weiteren Schritt verglichen werden, auf welche Art und Weise die gewählten Autoren ihr Empfinden von Gerechtigkeit in den jeweiligen Werken verarbeitet haben. Ein weiteres Ziel ist das Aufzeigen der Kohärenz zwischen den literarischen Werken und den historischen Kontexten. Schließlich soll die Frage beantwortet werden, inwiefern sich die Idee von Recht und Gerechtigkeit während der vier Jahrhunderte gewandelt hat.
In einer ersten Phase werden Definitionen erläutert, um die Entwicklung des Rechtsbegriffes aufzeigen zu können. Ausgehend von Aristoteles‘ Unterscheidung von Natur- und Gesetzesrecht, über Thomas von Aquins Naturgesetz, John Lockes und Thomas Hobbes Definitionen von Recht und Gesellschaftsvertrag, bis hin zu Kants kategorischem Imperativ soll die geschichtliche Entwicklung kurz aufgezeigt werden. Begriffe wie positives Recht, Moral und Gesellschaftsvertrag sollen erklärt werden. Ferner wird eine Definition der Idee der Gerechtigkeit anhand ausgewählter Theorien gegeben und die poetische Gerechtigkeit wird in ihren Grundzügen erklärt, um so, falls vorhanden, den kausalen Zusammenhang zwischen Schuld und Strafe in den verschiedenen Texten aufzeigen zu können. Anschließend wird anhand des Schauspiels „Götz von Berlichingen", der Novellen „Michael Kohlhaas" und „Judenbuche" sowie der Romane „Der Richter und sein Henker", „Der Vorleser" und „Der Fall Collini" erarbeitet, wie die jeweiligen Autoren zu ihrer Zeit die Idee von Gerechtigkeit und das damalige Recht im jeweiligen Text darstellten und inwiefern sich die Auffassungen voneinander differenzieren. Um den Wandel in der Gesellschaft nachvollziehen zu können, werden die Werke chronologisch behandelt. Ob und inwiefern die Gattung Einfluss darauf hat, wie die Relation von Recht und Gerechtigkeit dargestellt wird, soll in einem weiteren Schritt erörtert werden.
Die Ergebnisse der Arbeit sollen aufzeigen, dass aufgrund der Weiterentwicklung des Rechtsbegriffes durch Einführung neuer Gesetze und das Verfassen philosophischer Schriften die Autoren unterschiedlich mit den Begriffen Recht und Gerechtigkeit umgehen. Während Goethes Protagonist ein tragisches Ende nimmt und die Gerechtigkeit in der Welt in Frage stellt, setzt Anette von Droste-Hülshoffs auf eine metaphysische Gerechtigkeit. Heinrich von Kleists Michael Kohlhaas zeigt dem Leser die Entwicklung der Rechtsauffassung vom Mittelalter bis zur Aufklärung auf, indem er den aufklärerischen Gedanken vertritt und Selbstjustiz ausübt, um das ihm zugestoßene Unrecht zu vergelten. Dürrenmatts Kommissär Bärlach versucht Gerechtigkeit zu erlangen, indem er den legalen und kriminalistischen Weg umgeht und so indirekt Selbstjustiz verübt. Ein neues Problem wird anhand von Bernard Schlinks „Der Vorleser" und Ferdinand von Schirachs „Der Fall Collini" aufgezeigt. Ähnlich wie bei Michael Kohlhaas wird das Recht des Staates in Frage gestellt und die Frage aufgeworfen, inwiefern ein Individuum sich den Gesetzen des Staates unterwerfen muss, wenn die Moral und das Gewissen den geltenden Gesetzen widersprechen.
Financial performance analysis of Luxembourgish sports federations: How to deal with increasing governance requirements and declining volunteer resources
by Schmitz Liz
The study was designed to provide a qualitative assessment of the
strengths of non-profit sports organizations and the challenges they face in
their capacity to achieve their missions. The thesis is divided into four main
parts. The literature review of the non-profit sports domain is followed by a
presentation of the methods used in the study. Guided by the model of
organizational capacity developed by Hall et al. (2003) that essentially
distinguishes between three types of capacity the thesis highlights the
external and internal factors supporting and limiting the organizational
potential of Luxembourgish sports entities. The final part consists of multiple
recommendations to improve the organizations’ current financial, human
resources, and structural capacity. The analysis and the suggestions are
partly based on interview extracts.
This study aims at finding answers to the following questions:
• What external factors influence Luxembourgish sports clubs and
federations positively and negatively in achieving their goals?
• What do Luxembourgish sports clubs and federations consider
as their strengths?
• What do Luxembourgish sports clubs and federations perceive
as their weaknesses?
• What are the challenges that Luxembourgish sports clubs and
federations need to overcome in the future?
• What external and internal determinants can improve the current
situation of Luxembourgish sports clubs and federations?
Roadtrip ins Erwachsensein: Aspekte der Adoleszenz in neueren Jugendromanen und dem klassischen Bildungsroman
by Bentz Yasmin
Diese Arbeit möchte einige der heute im Deutschunterricht beliebten beziehungsweise innerhalb der Literaturszene ausgezeichneten aktuellen Jugendromane auf ihre Darstellung des Coming-of-Age ihrer Protagonisten hin untersuchen und dabei spezifisch auf die Bedeutung des Reisemotivs für die Entfaltung des Jugendlichen eingehen. Gleichzeitig soll versucht werden diese Werke in die Tradition des Bildungsromans einzuordnen.
Zunächst werden daher einige Schwerpunkte aus der Jugendpsychologie vorgestellt, um eine theoretische Grundlage für die Untersuchung der für die Adoleszenz bedeutsamen Aspekte wie beispielsweise der Beziehung zu den Eltern und den Freunden oder der Einstellung zur Liebe und zur Umwelt allgemein vorauszustellen. Anschließend soll deren Bedeutung für die literarische Gattung des Bildungsromans besprochen werden, dessen wesentliche Merkmale ebenfalls erläutert werden sollen, um vor allem das Reisemotiv in den Vordergrund zu rücken.
In der folgenden Werkanalyse soll dann anhand der im theoretischen Teil besprochenen, für die Entwicklung zum Erwachsenen relevanten psychologischen Gesichtspunkte untersucht werden, inwiefern die jugendlichen Figuren einen psychischen Reifungsprozess durchlaufen. Verglichen werden ausgehend von ihrem jeweiligen Entwicklungsstand am Anfang des Romans die Gedanken und Handlungen der Protagonisten über die Dauer der Reise bis hin zu ihrem Ende. Zu diesem Zweck wurde eine Reihe von modernen Jugendbüchern ausgewählt, deren Handlung sich auf einen geplanten oder zufälligen Roadtrip fokussiert wie unter anderem bei Tschick und Mädchenmeute.
Die Analyse soll einerseits zeigen, dass die notwendig werdende Selbstständigkeit und die räumliche Distanz zu der vertrauten Umgebung bei allen Protagonisten eine wesentliche mentale Veränderung hin zu teils einer größeren Akzeptanz und teils nur einer klareren Erkenntnis ihres Ichs bedingen. Andererseits soll auch gezeigt werden, dass bestimmte Parallelen zwischen dem Bildungsroman und modernen Werken gleicher Thematik bestehen, obwohl der Bildungsroman eigentlich eine streng verstandene Gattung ist, sodass man daher den rigiden Begriffsgebrauch des Bildungsromans weiten und modernisieren könnte.
Der berufliche Bildungsgang am Deutsch-Luxemburgischen Schengen-Lyzeum: Aufbau und Organisation des Régime Technique – Division administrative et commerciale
by Vandivinit Nadine
Nach einem Rückblick auf die vergangenen sieben Jahre des Deutsch-Luxemburgischen Schengen-Lyzeums wird sich die vorliegende Arbeit mit dem Aufbau und der Organisation des beruflichen Bildungsganges am Schengen-Lyzeum befassen. Ein Ziel dieser Arbeit besteht darin, die einzelnen Schritte des Aufbaus und der Organisation des beruflichen Bildungsganges an der Schule darzulegen.
In einer ersten Phase werden die einzelnen Entwicklungsschritte dokumentiert, die zu einer konkreten Konzeption des beruflichen Bildungsganges geführt haben. Darauf aufbauend wird in der zweiten Phase die praktische Umsetzung dieses Bildungsganges dargestellt.
L’inspiration virgilienne dans l’oeuvre de Joachim Du Bellay : la présence de Virgile dans les premiers recueils poétiques en français et dans les Poemata
by Pedro Batista Jean-Luc
La présente recherche relève du domaine de la littérature comparée et vise à rapprocher l’oeuvre du poète augustéen Virgile avec la poésie française et néolatine de l’humaniste Joachim Du Bellay, traduction à l’appui. Deux axes de recherche la guideront : il est d’abord question d’étudier l’influence des chefs-d’oeuvre de Virgile1 dans la poésie préromaine de l’Angevin, i.e. des recueils composés et publiés en France2. Ensuite, il s’agit d’examiner l’influence virgilienne dans sa poésie néo-latine, le corpus étant constitué des Poemata. Contrairement à la notoriété des ouvrages virgiliens, les recueils poétiques bellayens à l’étude ont été longtemps délaissés par la critique littéraire. Une étude individuelle permet donc de redorer leur image par rapport aux autres recueils romains très étudiés dans les littératures française et néo-latine de la Renaissance.
Dans un premier temps, l’étude de l’intertextualité est précédée d’une contextualisation à la fois biographique et bibliographique qui établit des parallèles et divergences entre le Romain et le Français : il en résulte qu’ils étaient similairement impliqués dans des enjeux politiques et culturels contemporains, malgré les 1500 ans qui les séparent. Cette première partie de notre enquête fournit à tout lecteur non-initié tous les savoirs disciplinaires requis pour comprendre la suite de l’enquête, respectivement sert de rappel à tout lecteur confirmé. Dans une deuxième partie, après avoir repéré les traits stylistiques virgiliens que Du Bellay préconise dans la Deffence, nous étudions les caractéristiques de l’intertextualité entre le corpus poétique français et la poésie de Virgile. Une fois les premiers traits dégagés et les premières tendances stylistiques définies, nous nous penchons, dans une troisième phase, sur l’influence virgilienne dans les Poemata afin de vérifier comment la présence de Virgile y a évolué, respectivement pour connaître les changements subis. En plus des enjeux littéraires suscités, cette recherche indique de quelle façon un humaniste parvient à mettre au profit de sa poésie renaissante des emprunts provenant de textes majeurs antiques. A cheval entre émulation et perversion du texte antique, l’étude montre que Du Bellay parvient à introduire dans plusieurs poèmes un langage épique inspiré principalement de l’Énéide et des Géorgiques. Il apparaît également que les traits stylistiques virgiliens (les archaïsmes, les occurrences mythologiques, les citations d’hexamètres etc.) ponctuent régulièrement le corpus étudié et que Du Bellay reste donc fidèle à ses propres préceptes définis dans la Deffence. Malgré un registre épique omniprésent, l’Angevin ne cède que peu au genre de l’épopée, si ce n’est pour la parodier, mais privilégie des sujets contemporains (p. ex. pétrarquistes) qu’il expose dans un langage poétique virgilien revisité. Le style complet inspiré en partie de Virgile et acquis au cours de sa carrière bénéficie avant tout aux Poemata où le poète se libère davantage par rapport à sa poésie française antérieure : l’humaniste emplo
Ausarbeitung von didaktischem Videomaterial über Experimente und Demonstrationsversuche für den Chemieunterricht der Mittelund Oberstufe
by Hoffmann Sam
Das in dieser Arbeit beschriebene Forschungsprojekt wurde im Rahmen einer Chemie Option
auf einer 2ème im Lycée de Garçons de Luxembourg durchgeführt. Dabei wählten die Schüler
gruppenweise komplexe, chemische Experimente aus, über welche sie sich anschließend
mithilfe von Fachliteratur und des Internets genau informierten. Nach dem Erstellen eines
detaillierten Datenblatts zu dem Versuch, führten die Schüler das Experiment eigenständig
unter Supervision des Lehrers durch und filmten dabei sämtliche Details aus verschiedenen
Kameraperspektiven. Das gesammelte Filmmaterial wurde anschließend am Computer
überarbeitet und zu kurzen Lehrvideos zusammengeschnitten.
Im Laufe des Schuljahres wurden so Videos zu insgesamt 19 Versuchen erstellt, welche zur
weiteren Nutzung als Lehrvideos – jeweils mit und ohne Kommentare – veröffentlicht werden.
Durch einen abschließenden, summativen Test konnte gezeigt werden, dass sich die Schüler
zum Teil sehr nachhaltiges Wissen aneignen konnten. Darüber hinaus konnten sie ihre
praktischen Fertigkeiten verbessern und sehr viel Erfahrung im manuellen Umgang mit vielen
Chemikalien sammeln, welche im regulären Chemieunterricht nicht behandelt werden. Durch
das allgemein sehr gute Arbeitsklima und das ihnen entgegengebrachte Vertrauen konnten die
Schüler durch dieses Projekt zusätzlich für das Fach Chemie motiviert und begeistert werden,
sodass diese Arbeitsweise als interessante Alternative für eine handlungsorientierte,
differenzierte Unterrichtsmethode zurückbehalten werden kann, welche durch den hohen
Zeitaufwand allerdings nicht im regulären Unterricht angewandt werden kann.