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Die Außenbeleuchtungsanlage eines Kraftfahrzeugs kennen und verstehen lernen.

by Reuter Armand

Bei meinem Lehrgerät handelt es sich um eine herkömmliche Außenbeleuchtungsanlage eines Personenkraftwagens, wie sie bis zum heutigen Zeitpunkt in den meisten Fahrzeugen verwendet wird. Diese ist auf einem fahrbaren Rahmen aufgebaut, damit sie bequem in der Werkstatt bewegt werden kann.
Durch dieses Lehrgerät können die Lernenden die Beleuchtungsanlage eines Fahrzeugs kennen und verstehen lernen. Alle zur Beleuchtungsanlage eines Fahrzeugs gehörenden Bauteile sind dreidimensional so am Lehrmodell angebracht, wie sie auch im Originalzustand eingebaut waren. Die Schwierigkeit beim Arbeiten und Erlernen dieser Anlage liegt jetzt nicht mehr in der Zugänglichkeit der verschiedenen Teile sondern bei der Lokalisierung der eigentlichen Fehlfunktionen oder Störungen.
Es können auch schadhafte Teile wie zum Beispiel kaputte Glühbirnen, falsche oder nicht vorschriftsmäßige Glühbirnen, durchgebrannte Sicherungen, lose Stecker, beschädigte Kabel usw. eingebaut werden die die Schüler erkennen und dann austauschen müssen. Alle diese Defekte sind realitätsgetreu und praxisnah wie sie auch im Alltag auftreten können.
Zu meinem Lehrmodell gehört ebenfalls ein abschließbarer Koffer, in dem sich ein Schalterkasten befindet, mit dem sich verschiedene Fehler oder Fehlfunktionen schalten lassen, so dass der normale Betrieb der Anlage gestört ist. Diese Fehlfunktionen sollen die Lernenden erkennen und anhand verschiedener Prüfungen und oder Messungen deren Ursache schnellstmöglich feststellen können.
Des Weiteren beinhaltet das Lehrmodel eine originale Bedienungsanleitung in französischer Sprache, sowie eine zu diesem Auto passende Bedienungsanleitung in Deutsch, für diejenigen Schüler die Schwierigkeiten mit der französischen Sprache haben. Passend zu diesem Fahrzeug gibt es auch original Schaltpläne, welche die Schüler benutzen können um Probleme beheben zu können.

Analyse und Bestimmung des Philosophieunterrichts in Luxemburg: Philosophische Kompetenzen und Kompetenzen im Philosophieunterricht

by Schumacher Denis

Die folgende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur zu bestimmen, was Philosophie ist,
sondern auch darzustellen, was das Fach Philosophie (in Luxemburg) kann. Das ausgearbeitete
Kompetenzmodell soll nicht nur Außenstehenden ein besseres Verständnis, sondern auch
Lehrern einen möglichen Ansatz für das Umsetzen ihrer Praktiken ermöglichen. Um dieses
Modell zu bewerkstelligen wird damit begonnen, die verschiedenen Formen des Faches,
ausgehend von einer weltweiten Untersuchung der UNESCO, zu analysieren und die
Fähigkeiten bzw. Kompetenzen, die das Fach nach Meinung der Experten vermittelt,
herauszuarbeiten. Diese Erkenntnisse werden durch die offiziellen Bestimmungen der Fächer
Philosophie und Questions Philosophiques vervollständigt, um ein einheitlicheres Bild zu
zeichnen.
In einer zweiten Phase wird es darum gehen, eine Auswahl an bekannten Didaktiken des
deutsch- und französischsprachigen Raums zu treffen und deren pädagogischen Prinzipien auf
kompetenztheoretische Inhalte zu untersuchen. Ziel ist es, ein möglichst vollständiges
Kompetenzmodell für das Fach Philosophie auszuarbeiten. Es wird sich herausstellen, dass ein
Großteil dieser Didaktiken auf philosophischen Methoden und Ansichten beruht, sodass sich
ebenfalls unweigerlich die Frage nach einer zentralen philosophischen Kompetenz stellen wird.
Die Antwort steht ganz in der traditionellen Ansicht Aristoteles bezüglich des Staunens. Dieses
wird unter der Form einer rein philosophischen Kompetenz den Kern des formulierten
Kompetenzmodells bilden.
Letzten Endes hat das Modell zum Ziel, die Fähigkeiten und damit gleichzeitig die
Anforderungen des Fachs darzustellen. Dabei wird gezeigt, dass rein philosophische
Kompetenzen eher rar sind, und doch maßgebend für alle anhängenden Kompetenzen, die in
einem besonderen Maße, aber nicht exklusiv im Fach Philosophie gebraucht werden und von
Nutzen sind.

Wéi ka Grammaire fir Erwuessener besser vermëttelt ginn?

by May Luc

An dëser Recherche gëtt ënnersicht, wéi erwuessen Apprenanten op eng méi produktiv Aart a
Weis Lëtzebuergesch léiere kënnen. Am Lëtzebuergeschen existéiert net vill brauchbart
didaktescht Material fir déi méi héich Niveauen. Dofir soll mat dësem Projet neit Material
ausgeschafft ginn, dat d’Léierpersoune wéi och d’Apprenantë gär benotzen. D’Material soll
multimedial sinn, d.h. de Contenu soll net nëmme mat Aarbechtsblieder vermëttelt ginn, mee och
mat Hëllef vun Audiodateien a Videoen. Domat soll den Defizit vum feelenden didaktesche Material
e bëssen opgeschafft ginn.
D’Aarbecht ass an zwou grouss Partië gedeelt. Am éischten Deel ginn e puer wichteg Begrëffer
erkläert an d’Zilgruppe vun dësem Projet gi virgestallt. Da gëtt gekuckt, wéi wäit d’Fuerschung um
Gebitt vum Friemsproocheléieren ass a wéi Léiertheorien ausgesinn, déi sech op dëst Feld
konzentréieren. Et fält op, dass d’Fuerschung sech nach net eens ass an een am Endeffekt nach
net genee soe kann, wéi erwuesse Leit eng Friemsprooch léieren. Et ginn awer eng Rei wichteg
Facteure virgestallt, déi d’Léiere staark beaflossen, wéi z.B. de biografeschen Hannergrond, den
Alter, d’Motivatioun, déi verschidde Léiertypen oder och d’Léierfäegkeet. All Mënsch ënnerscheet
sech duerch seng (Léier-)Biografie a baut sech säi Wëssen op seng Manéier op.
Bei der Analyse, ob Grammairesunterrecht sënnvoll ass oder net, kënnt eraus, dass Villes dogéint
schwätzt. An awer gëtt doru festgehal, well d’Grammaire d’Basis vun enger Sprooch ass an een
ouni Basis keng sproochlech Kompetenzen opbaue kann. Bei der Fro, wéi d’Grammaire vermëttelt
soll ginn, schwätzt Villes fir déi induktiv-entdeckend Method, bei där d’Apprenanten
d’Grammairesregele selwer erschaffen. Dës Manéier huet de Virdeel, dass d’Apprenantë méi
aktivéiert ginn an d’Memoriséiere gefërdert gëtt. Sou ass d’Léiere méi nohalteg wéi bei rengem
Frontalunterrecht.
Am zweeten, méi prakteschen Deel gëtt gekuckt, wien d’Léierpersounen a wien d’Apprenanten am
Institut national des Langues (INL) sinn. Donieft gëtt analyséiert, wéi Aarbechtsblieder opgebaut
solle sinn. Mat den theoreteschen Erkenntnesser aus deenen zwee Deeler an ënnert der
Consideratioun vun den Apprenanten an den Enseignanten am INL gëtt Grammairesmaterial fir déi
wichtegst grammatesch Phenomener presentéiert. D’Grammaire gëtt mat Hëllef vun Audiodateien,
Videoen, Texter, Aarbechtsblieder an Explikatioune vermëttelt a gouf op e puer Klasse getest.
Dobäi koum eraus, dass um Youtube publizéiert Videoen esouwuel vun den Apprenantë wéi och
vum Léierpersonal gären ugeholl ginn. Videoen hunn de Virdeel, dass se immens anschaulech an
aprägsam sinn an esou oft wéi néideg gekuckt kënne ginn. Besonnesch fir déi net evident
Differenz tëscht Dativ an Akkusativ ze vermëttelen, eegene sech Videoen.
Dat anert Material mat den Audiodateien an den Texter gouf gutt vun de Kolleginnen

STUDIE ÜBER DEN EINSATZ INDIVIDUELLER LERNPFADE UND DURCHFÜHRUNG EINES DIFFERENZIERTEN UNTERRICHTS IM FACHBEREICH INFORMATIK

by Rodesch Christian

Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet unaufhaltbar voran. Nahezu täglich wird
über neue technische Entwicklungen berichtet. Dieser Trend hat Auswirkungen auf
alle Gesellschaftsakteure und fordert eine Anpassung der Menschen an die neue
Technik. In Luxemburg wurde erkannt, dass ein schnelles Handeln nötig ist, um die
Jugend von heute auf die Herausforderungen von morgen vorzubereiten. Mit der
politischen Strategie „Digital (4) Education“ möchte das Bildungsministerium unter
Minister Claude Meisch die Schulen für zukünftige Trends vorbereiten. Die Schüler
sollen nicht nur den alltäglichen Umgang mit digitalen Medien erfahren, sondern auch
für Berufe in der wachsenden IT Branche ausgebildet werden.
Ein Punkt dieser Strategie beinhaltet ein Angebot an sogenannten „adaptiven
differenzierten Kursen“ über das nationale Lernressourcen-Repository eduSphere. Die
Schlagwörter „Adaptivität“ und „Differenzierung“ werden seit Jahren als enorme
Chance im Umgang mit schulischen Problemen genannt. Durch eine individuelle
Betreuung und Unterstützung der Schüler sollen Probleme früh erkannt und beseitigt
werden. Talente sollen gezielt erkannt und systematisch gefördert werden. Ziel ist es,
diese Chancen und Möglichkeiten in einem digitalen Bildungssystem umzusetzen.
In der folgenden Arbeit beschreibe ich die Entwicklung der konstanten Digitalisierung
des Luxemburger Bildungssystems und erläutere bestehende Probleme. Ich gehe
dabei vor allem auf die theoretischen Möglichkeiten und Chancen einer Kombination
dieser Digitalisierung mit den Konzepten eines adaptiven Unterrichts ein. Um ein
konkretes Bild von der aktuellen Situation zu verschaffen, vergleiche ich mehrere
digitale adaptive Lernsysteme (später oft als adaptive Werkzeuge bezeichnet), um
mittels eines dieser Werkzeuge mehrere eigene, adaptive Kurse zu erstellen und diese
in meiner Abschlussklasse T3IF durchzuführen. Dabei stelle ich fest, dass Theorie und
Praxis weit auseinanderklaffen.
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Während die Theorie viele Möglichkeiten und Chancen für Schüler, aber auch für
Lehrer, verspricht, so treten in der Praxis doch massive Probleme auf, welche
wiederum den Mehrwert solcher Lösungen in Frage stellen.
Schlussendlich stelle ich meine Ergebnisse, Beobachtungen und Erfahrungen in
detaillierter Weise vor und gebe Ideen und Anreize zur weiteren Diskussion über
dieses Thema.

Digital Shift im Kunstunterricht: Wie die Methode des Flipped Classroom dem Kunstunterricht neue Möglichkeiten eröffnen kann

by Schleich Sarah

Der Entschluss, mich mit digitalen Medien im Kunstunterricht auseinanderzusetzen,
entstand aus dem Wunsch heraus, selbst an der digitalen Ausbildung im
luxemburgischen Schulsystem teilzuhaben. Dieses Bedürfnis entstand aus meiner
eigenen Schul- und Studienzeit. Ich legte mein Abitur im Jahr 2001 im Lycée des
Garçons d’Esch-sur-Alzette in der Kunstsektion (section E) ab. Diese Jahre an
meiner ehemaligen Schule waren lehrreich, denn sie beflügelten meine technischen
Kenntnisse im Zeichnen und sie erweiterten mein Wissen im Bereich
Kunstgeschichte. Allerdings erlernten wir den Umgang mit Computerprogrammen,
wie zum Beispiel Photoshop, nicht. Ich verfügte zu dieser Zeit zu Hause über keinen
Computer und deswegen kannte ich viele digitale Arbeitsprogramme nicht. Im
Nachhinein empfand ich diese Wissenslücke als ein Hindernis, denn viele
Studienrichtungen blieben mir deswegen fremd und flossen dementsprechend nicht
in meine engere Berufsauswahl mit ein. Für mich steht also fest, dass digitale
Kenntnisse und Kompetenzen in einem modernen, den komplexen Anforderungen
des 21. Jahrhunderts entsprechenden Kunstunterricht dazu gehören müssen.
So liegt es nahe, dass ich mich bereits während meines Referendariats mit diesem
Thema beschäftigte. Meine wissenschaftliche Arbeit, die ich aus damaligen
Recherchen und Projekten erarbeitet hatte, trägt folgenden Titel: „Digitale Medien im
Kunstunterricht. Eine Bereicherung oder eine Zerstreuung des Lernvermögens?“
Während meiner Nachforschungen tauchte ich immer weiter in eine, mir vollkommen
neue, Schulwelt ein. Dies war für meinen Werdegang als Lehrer eine sehr fruchtbare
Zeit, die mein Wissensdrang geweckt hatte. Insbesondere die one-take-Videos2 von
Dr. Lodge McCammon und die Lerntutorials von Salman Khan hatten meine
Neugierde gepackt und ich wusste, dass ich mich damit tiefgründiger beschäftigen
will und auch selber in meinem Unterricht anwenden möchte.

„Möglichkeiten einer Insel“ – „Imperium“ von Christian Kracht. Die Insel als fiktionales Angebot in einer Perspektive von zeitgemäßer literarischer Abbildung

by Elcheroth Laure

In dieser Arbeit wird sich vorwiegend mit dem Motiv der Insel in Christian Krachts 2012 erschienem Roman „Imperium" auseinandergesetzt.

In einem einleitenden Vorwort wird die Wahl des Themas begründet und ausgeführt.

In einem ersten Teil steht das Inselmotiv als solches im Zentrum der Analyse. Es gilt als Leitmotiv für die gesamte Arbeit und wird in diesem Teil der Arbeit zuerst mit dem Robinsonat in Verbindung gebracht. Im Folgenden werden die, daraus resultierenden inselbezogenen Themenbereiche, wie z.B. die Insel als Utopie der Gesellschaft, als paradiesischer Ort aber auch als Ort der Abschottung behandelt. In diesem Teil wird auch näher auf den Protagonisten des Werks eingegangen.

Der nächste Teil der Arbeit bezieht sich auf die Thematik des Reisens und der Insel als Reiseziel, welche hier z.B. mit den Aspekten der Immigration, des Abenteuers und der Flucht in Bezug gebracht werden kann.

Im Folgenden wird auf die Exklusion des Protagonisten eingegangen. Vor dem Hintergrund seines ideologisch verzerrten, imperialistischen Grundgedankens, den Inselbewohnern seine idiosynkratische, absurde Doktrin aufzuerlegen, verkennt der Protagonist die realen Entwicklungen seiner Zeit und verschwindet praktisch in der Handlung des Werks und wird von der Insel absorbiert.

Daraus resultierend befasst sich der folgende Teil der Arbeit mit dem selbstzerstörerischen Kannibalismus des Protagonisten als Gegenpol zu seinem ursprünglichen Idealismus. Die radikale Umsetzung seiner Ideologie, der ausschließlichen Ernährung von Kokosnüssen (Kokovorismus), schürt schließlich das Verlangen nach dem, was er sich selbst verbietet und dekompensiert in der extremsten vorstellbaren Form (Kannibalismus).

Am Ende der Arbeit wird ein Exkurs angelegt, der sich mit der Intertextualität von Krachts „Imperium" in Bezug auf ausgewählte Werke beschäftigt. Der Roman wird anschließend in einen direkten Vergleich mit Marc Buhls „Das Paradies des August Engelhardts" (als alternatives Portrait des Protagonisten und seiner Philosophie), sowie William Goldings „Lord of the Flies" (als Beispiel einer dystopischen Robinsonade) gesetzt.

In einem nachbereitenden Ausblick werden anhand der aktuellen Rezensionen zum Werk, Positionen, die sich weitgehend etabliert haben wie auch solche, die nicht dem gegenwärtigen Konsens der Literaturkritik entsprechen, dargelegt und erörtert. Auch wird die Provokation von Christian Krachts Werk thematisiert.

Ergänzungsmaterial a Leitfuedem fir d'Fach Lëtzebuergesch als Friemsprooch op der 7e an op der 9e Insertiounsklass

by Raths Isabelle

De Friemsproochenunterrecht am Fach Lëtzebuergesch op den Insertiounsklasse soll déi
Jugendlech dorop virbereeden, op Lëtzebuergesch kommunizéieren an am Alldag an der
Friemsprooch bestoen an handelen ze kënnen. Fir dat ze erreechen, ass et wichteg,
didaktescht Material zur Verfügung ze hunn, dat den Ufuerderunge vun engem
kommunikatiouns- an handlungsorientéierte Friemsproochenunterrecht gerecht gëtt. Aus
dësem Grond verfollegt de virleienden Travail de candidature d'Missioun, dat bestoend
Léiermaterial ze analyséieren an duerch en ëmfaassend Ergänzungsmaterial a Form vun
Aufgaben ze komplettéieren. Nieft den Aufgabe sollen detailléiert Fichë methodesch an
didaktesch Erklärungen dozou liwweren. Fir de Projet ofzeronnen, gëtt iwwerdeems e
Leitfuedem verfaasst, deen d'Zesummespill tëschent deene bestoenden an deenen nei
ausgeschaffte Léiermaterialien illustréiert.
Am zweete Kapitel gi grondleeënd theoretesch Usätz beliicht, déi am Kontext vun dëser
Aarbecht ze berücksichtege sinn. Aus deene verschiddenen Theorien, déi hei duergeluecht
ginn, loosse sech d'Critèren ofleeden, no deene sech d'Aufgaben aus dem
Ergänzungsmaterial am Sënn vun engem pragmatesch ausgeriichte
Friemsproochenunterrecht sollen orientéieren. De Projet a seng Duerchféierung ginn am
drëtte Kapitel beschriwwen. No der Kontextualiséierung vum TC gëtt ausféierlech op den
Opbau vun den Aufgaben, de Fichen an dem Leitfuedem agaangen.
Am Kär vun dësem TC ginn déi verschidden Aarbechtsschrëtt analyséiert an dokumentéiert.
Fir d'éischt ginn esouwuel de Programm vun den Insertiounsklasse wéi och d'Aufgaben aus
Wat gelift? ënnersicht, fir eventuell Lacunnen an Onstëmmegkeeten opzedecken. No dëser
kritescher Bestandsopnam gëtt duergestallt, wéi déi detektéiert Problemer mat Hëllef vun
deem heifir ausgeschafften Ergänzungsmaterial kënne geléist ginn.
Fir dës Aarbecht ofzeschléissen, ginn iwwerdeems kritesch Reflexiounen a Bezuch op de
Projet ënnerholl. Hei sollen esouwuel d'Méiglechkeete wéi och d'Grenze vum
Ergänzungsmaterial a sengem Asaz am Lëtzebuergeschunterrecht op den Insertiounsklassen
diskutéiert ginn.

Penmanship/Handwriting in the Classroom - Will computer technology replace penmanship in the classroom?

by Zeniti Ali

Centrepiece is the analysis of the likelihood of a replacement of handwriting

as a tool used in today’s schools, from childhood to adolescents and around

yesterday’s, today’s and tomorrow’s educational life. I will present an analysis

of uses of computer technology, of devices and resources. I will also present

limitations of today’s tools, along with emerging possibilities which have appeared

as a potential or factual replacement for handwriting. A goal of the candidate

work is to analyse and evaluate the use of computer technology for knowledge

acquisition and transfer. The analysis will focus on various uses of computer

infrastructure, devices and technology for taking notes, the preparation of lessons,

schooling, training, educating, before, during and after class. The analysis will

be run from the point of view of different players in education, in and outside

classroomenvironments.

Entwicklung von praktischen Unterrichtseinheiten (travaux pratiques) im Mechanikunterricht der "section technique générale"

by Schon André

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit sollen praktische Unterrichtseinheiten (travaux pratiques) im Mechanikunterricht der "section technique générale" entwickelt werden. Für die praktische Durchführung der erarbeiteten Praktika wurde die Klasse 12GE1 des Lycée Michel Lucius ausgewählt. Es wurden Praktika zu mehreren Themen des Lehrplans der 12GE entwickelt. Die ausgewählten Themen sind die Kräfteaddition, das Freischneiden, die Ermittlung von unbekannten Kräften im zentralen und allgemeinen Kräftesystem, die Größe Drehmoment, die Schwerpunktslehre und die Standsicherheit.

 

Im theoretischen Teil der Arbeit sollen zunächst einige Unterrichtsmethoden für praktische Unterrichtseinheiten recherchiert und beschrieben werden. Anschließend werden die verwendeten Methoden zur späteren Bewertung der einzelnen Praktika dargestellt. Dies sind die Auswertung von Fragebögen und Schülererzeugnissen, insbesondere formative Tests. Außerdem werden die angewendeten praktischen Unterrichtsmethoden dargestellt.

 

Die Entwicklung der einzelnen Praktika lief dabei folgendermaßen ab: Nach einer ersten Ideenfindung für ein Praktikum zu einem bestimmten Thema wurde versucht diese Idee in Form eines konkreten Versuchsaufbaus umzusetzen. Anschließend wurden passende Arbeitsblätter zu den jeweiligen Versuchen entwickelt. Danach erfolgte eine versuchsweise Durchführung des Praktikums außerhalb der Klasse. Die Arbeitsblätter wurden bei Bedarf angepasst. Abschließend wurden eine PowerPoint, ein Fragebogen und ein formativer Test zu jedem Praktikum erstellt. Parallel dazu wurde festgehalten, welche überprüfbaren Lernziele mit den jeweiligen Praktika erreicht werden sollen und an welcher Stelle eines Praktikums die einzelnen Lernziele erarbeitet werden sollen. Außerdem wurde beschrieben, wie diese anschließend im formativen Test kontrolliert werden können.  

 

Während der praktischen Umsetzung im Klassensaal wurden mögliche Schwierigkeiten identifiziert und gegebenenfalls notiert. Unmittelbar am Ende jeder Unterrichtseinheit hat jeder Schüler einen Fragebogen ausgefüllt. Zur Überprüfung der anvisierten Lernziele haben die Schüler in der Folgestunde jedes Praktikums einen formativen Test bearbeitet.

 

Im Rahmen der Analyse der Praktika wird zunächst die praktische Umsetzung im Klassenraum bewertet. Anschließend werden die formativen Tests ausgewertet, um das Erreichen der Lernziele zu überprüfen. Abschließend werden die Fragebögen aller Praktika zusammen ausgewertet.

 

Danach wird der Einfluss der vorliegenden Arbeit auf die eigene Sichtweise des Fachs „Mécanique“ und die konsequenterweise notwendige kritische Auseinandersetzung mit der didaktischen Vorgehensweise des offiziellen Lehrbuchs beschrieben.

 

Aus der Analyse der einzelnen umgesetzten praktischen Unterrichtseinheiten ging hervor, dass die größte Herausforderung bei der weiteren Optimierung der Praktika in der Anpassung an die realen Bedingungen im Schulalltag liegt. Da im Fach „Mécanique“ keine Praktika („travaux pratiques“), wie beispielsweise im Fach Elektrotechnik, im Lehrplan vorgesehen sind, müssen die praktischen Unterrichtseinheiten innerhalb von 50 Minuten mit einer Schülerzahl von bis zu 24 Schülern umsetzbar sein.

 

Abschließend kann festgehalten werden, dass meiner

Spiel, Spannung und Geographie: Der Einsatz von QR-Code-Rallyes im Geographieunterricht

by Bram Elisabeth

Digitale Medien sind aus dem außerschulischen Alltag Jugendlicher kaum noch wegzudenken.

Aus diesem Grund fordern aktuelle vom Ministerium ausgearbeitete Bildungsrichtlinien,

dass der Medienerziehung eine immer größer werdende Gewichtung zugesprochen werden

soll. Die vorliegende Arbeit mit dem Titel “ Spiel, Spannung und Geographie: Der Einsatz von

QR-Code-Rallyes im Geographieunterricht” beschreibt die Möglichkeiten und Grenzen der

Einbindung von QR-Code-Rallyes in den kompetenzorientierten Geographieunterricht in der

Unterstufe des technischen und klassischen Sekundarunterrichts Luxemburgs.

Die Arbeit verfolgt mehrere Ziele: Erstens untersucht sie, wie die innovative Methode der

QR-Code-Rallyes sinnvoll im Luxemburger Geographieunterricht eingesetzt werden könnte,

und zweitens soll durch den unterrichtlichen Einsatz des Smartphones die

Medienkompetenz von Lerngruppen gefördert werden. Darüber hinaus soll diese

handlungsorientierte Methode vor allem darauf abzielen, Schüler nachhaltig für das Fach

Geographie zu begeistern und zu motivieren, indem sie sich z.T. spielerisch durch

problemorientiertes Arbeiten geographische Kernkompetenzen aneignen.

Das erste Kapitel der vorliegenden Arbeit ist grundsätzlichen didaktischen Überlegungen

zum Einsatz dieser Methode gewidmet. Nach diesen Aspekten behandelt die Arbeit den

technischen Hintergrund der QR-Code-Rallyes. Im zweiten Kapitel wird die praktische

Durchführung der Methode im Rahmen der geltenden Lehrpläne beschrieben und analysiert.

Sie fand im Laufe des Schuljahres 2014-2015 mit den Schülern einer 5e ES und einer 7e ST des

Lycée Nic-Biever (Dudelange) statt.

Le français dans le décrochage scolaire : quelles corrélations entre la matière enseignée et la situation d’échec scolaire ?

by Alves Pedro

À l’origine de ce projet, il y a ce constat observé au long de mon expérience professionnelle en tant que professeur de français au Luxembourg : bien souvent, plusieurs élèves veulent participer en classe, répondre à des questions, exprimer leurs points de vue sur un thème précis, mais dès qu’il est question de formuler leurs avis en langue française, certains tâtonnent, réfléchissent sans émettre de son, se braquent, baissent les bras finalement et n’osent plus prendre la parole. Survient alors une question de leur part que bon nombre d’enseignants de toutes matières confondues connaissent par coeur : « Dierf ech et op Lëtzebuergesch soen ? (littéralement : puis-je le dire en luxembourgeois) »
La difficulté me paraît d’autant plus complexe lors des devoirs en classe écrits où les élèves sont obligés de répondre dans une langue précise et ne peuvent recourir à d’autre alternative. Il en va de même pour les réponses orales pendant les cours, les élèves qui sont loin de se sentir à l’aise dans une langue précise auront beaucoup de mal à s’exprimer dans la langue exigée de la matière évaluée.
« Les épreuves scolaires traditionnelles se révèlent de peu d’utilité, parce qu’elles sont essentiellement conçues en vue du décompte plutôt que de l’analyse des erreurs, pour le classement des élèves plutôt que pour l’identification du niveau de maîtrise de chacun. […] Une telle épreuve ne dit guère comment s’opèrent l’apprentissage et la construction des connaissances dans l’esprit de chaque élève, elle sanctionne ses erreurs sans se donner les moyens de les comprendre. »1
Qu’en est-il de ces élèves qui connaissent les réponses, les formulent tant bien que mal à l’écrit, mais se sentent frustrés de ne pouvoir les exprimer dans une langue qu’ils maîtrisent parfaitement, qui rende réellement compte de ce qu’ils désirent exprimer sans crainte de l’erreur ? Pourquoi ne pas avoir le choix entre le français, l’allemand ou l’anglais – langues enseignées au Luxembourg – mais aussi entre le luxembourgeois ou une autre langue maternelle ? Comment certains apprenants se sentent-ils lorsqu’ils doivent recourir au français par exemple dans une branche secondaire qui exige la langue de Molière avec des termes plus techniques, spécifiques à la matière en question alors qu’ils ont de réelles difficultés à s’exprimer dans cette langue ? Ne se sentiront-ils pas injustement évalués, pénalisés alors qu’ils connaissent globalement les réponses ? Ces lacunes ne sont-elles pas une source supplémentaire de démotivation en milieu scolaire pouvant donner lieu à une forme de décrochage scolaire ?

DYNAMIQUES URBAINES À DUDELANGE : ÉTUDE DE CAS DU QUARTIER D’IMMIGRATION “ITALIEN”

by Scharll Geoffrey

En 2016, plus de la moitié de la population mondiale habite dans une ville. La ville et l’urbain constituent l’un des faits majeurs du monde contemporain. À l’avenir, la planification urbaine européenne et luxembourgeoise va probablement beaucoup moins se consacrer à l’extension spatiale de nos villes. En effet, elle devra, de plus en plus, s’occuper de l’entretien, ainsi que de l’adaptation des espaces urbains existants.

L’ambition de ce travail de candidature consiste à contribuer à l’édifice de la recherche urbaine scientifique, en proposant, une étude urbanistique approfondie sur le quartier ouvrier de la Petite Italie qui fut construit spontanément, sans aucune planification urbanistique, pendant la révolution industrielle à Dudelange.

Comment a évolué ce quartier ouvrier "spontané" au cours des dernières décennies ? Quelles sont les dynamiques socio-démographiques, économiques et culturelles qui s’opèrent dans ce quartier d’immigration ? Quels sont les éventuels problèmes, les déficits fonctionnels et les tensions auxquels se trouve confronté ce quartier d’immigration non planifié ? Quelles sont les perspectives d’avenir de ce quartier ? Quelles sont les actions nécessaires pour améliorer le développement de cet espace urbain existant ? Est-il possible de théoriser des modèles d’explication de l’organisation spatiale de cet espace géographique ? Peut-on observer des dynamiques urbaines similaires dans d’autres quartiers ouvriers de l’ère industrielle ?

Afin de répondre à ces questionnements, ce travail de candidature propose d’adopter une démarche de recherche inductive. Ce travail comprend des analyses urbanistiques sectorielles détaillées du quartier de la Petite Italie et suggère des recommandations de mesures concrètes pour la politique de la ville de Dudelange. Ce travail propose également des modèles d’explication de l’organisation spatiale de l’espace géographique étudié.

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